Pfingstfenster
Pfingstfenster

Das Pfingstfenster in der Christuskirche

In der Christuskirche in Cäciliengroden sitzend kann man das große Rundfenster im Osten der Kirche nicht übersehen. Über dem Altar sticht dieses Fenster besonders bei Sonneneinwirkung hervor. In Entwurf und in der Ausführung ist es eine Arbeit von Helmut Gapinski aus Varel. Leider fehlt uns eine Beschreibung des Künstlers.
Die Farben sind ein kräftiges Blau und ein ebenso kräftiges Rot, gemischt mit Gelbtönen die das Bild bestimmen. Je nach Lichteinwirkung erstrahlen die Farben anders. Die blaue Farbe ist die Farbe des Himmels und des lebenspendenden Wassers. Die rote Farbe ist die Farbe des Blutes, des Herzens, der Liebe und der Feuersglut. Die gelbe Farbe ist die hellste und steht dem Licht der Sonne am nächsten. Die weiße Farbe der Taube steht für Reinheit und Unschuld. Der runde Fensterrahmen umschließt die weiße Taube des Heiligen Geistes, die in den Umrissen eines Kelches eingebettet ist. An der Außenschale des Kelches sehen wir 12 feuerrote Tropfen oder Flammen. Die Anzahl kann ein Hinweis auf die 12 Jünger Jesu oder die 12 Stämme Israels sein. Die Zahl 12 bedeutet die Vollständigkeit des Gottesvolkes und ist in der Bibel als Maß- und Verwaltungszahl zu finden.
Das Fenster wird auch als Pfingstfenster bezeichnet. Die fliegende Taube als Zeichen des Heiligen Geistes verbrennt nicht in dem flammenden Rot des Pfingstfeuers.
Sie bringt das Wort Gottes zu uns als Wunder des lebendigen Glaubens. Mit dem angedeuteten Kelch wird auf das Sakrament des Abendmahls hingewiesen.

L. Mehl


 

 

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