Zur Verteilung unseres Gemeindebriefes

Kennen Sie den?

Trifft ein Sander einen Cäcilianer.

Fragt der Cäcilianer: „Na, hast du auch schon den neuen Gemeindebrief im Kasten gefunden?“

Sagt der Sander: „Wie? Im Kasten?“

„Na im Briefkasten!“

„Wie soll er denn da reinkommen?!“

„Da wird er doch immer reingesteckt!“

„Nee du, bei mir nicht – noch nie! Den muss ich mir immer im Laden holen!“

Und beide gucken sich verständnislos an…

Manchmal läuft im Leben etwas sehr merkwürdig – aber niemand stört sich mehr daran, weil es schon immer so war. – An diese Alltagserfahrung musste ich denken, als ich, neu in die Kirchengemeinde Sande gekommen, von der Art und Weise erfuhr, wie hier der Gemeindebrief unters Volk gebracht wird.

Das funktioniert nämlich so:

In Sande-Ort wird der Gemeindebrief nicht etwa in die Häuser gebracht, sondern er liegt aus: im Kirchenbüro und Gemeindehaus sowie in der St.-Magnus-Kirche natürlich, sodann in etlichen Geschäften und öffentlichen Gebäuden.

Wer will, holt ihn sich dort.

In Cäciliengroden und Mariensiel dagegen wird er von einigen fleißigen Verteilerinnen und Verteilern gegen einen kleinen Obolus in die Briefkästen gesteckt.

Spontan dachte ich: Ist das nicht irgendwie ungerecht?

Gut, in Cäci und Mariensiel gibt es kaum mehr Geschäfte und öffentliche Gebäude, wo man den Gemeindebrief auslegen könnte.

Aber irgendwie empfand ich diese unterschiedliche Praxis doch als „schief“.

Als nun der Verteildienst in Mariensiel eingestellt wurde und wir keinen Ersatz für den Verteiler fanden, da dachten wir näher über diese Frage einer gerechten Verteilung nach – mit folgendem Ergebnis:

Grundsätzlich möchten wir für den gesamten Bereich der Ev.-luth. Kirchengemeinde Sande eine einheitliche Hausverteilung des Gemeindebriefes für alle diejenigen gewährleisten, die das gern hätten.

Die Betreffenden sind hiermit gebeten, den unter diesem Artikel zu findenden Abschnitt auszufüllen und abzugeben.

Dies bedeutet auch, dass diejenigen Gemeindeglieder in Cäciliengroden, die uns keinen ausgefüllten Abschnitt zukommen lassen, den Gemeindebrief ab der kommenden Ausgabe nicht mehr nach Hause gebracht bekommen werden.

Wie Sie dem Abschnitt entnehmen können, suchen wir zugleich natürlich freundliche Menschen, die bereit sind, den Gemeindebrief auszutragen, damit er diejenigen, die ihn haben wollen, auch wirklich erreicht.

Wie in praktisch sämtlichen Kirchengemeinden, die ich kenne, soll dieser Dienst auch bei uns künftig ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis wahrgenommen werden.

Dabei hat jede(r) Austräger(in) natürlich die Freiheit, selber zu sagen, wieviele Gemeindebriefe er oder sie bereit ist, auszutragen. Der Aufwand hält sich auf jeden Fall in Grenzen – gibt es doch im Jahr nur 4 Ausgaben des Gemeindebriefes!

Und wir bieten etwas Weiteres an: Wer möchte und über eine e-mail-Adresse verfügt, soll den Gemeindebrief auch sofort nach seinem Erscheinen per e-mail erhalten können – also ohne jede Zeitverzögerung!

Schließlich weisen wir aber auch darauf hin, dass der Gemeindebrief stets auch auf unserer gemeindlichen Homepage www.kirche-sande.de zu finden ist.

Im selben Zusammenhang ist noch eine Erläuterung vonnöten: Ebenfalls nur in Cäci sind die Leserinnen und Leser des Gemeindebriefes daran gewöhnt, ein Einlegeblatt mit den Seniorengeburtstagen ab 70 Jahren zu finden.

Nun wurden wir wiederholt gemahnt, dass wir diesen Service aus datenschutzrechtlichen Gründen einstellen müssen.

Der Hinweis, wer keine Veröffentlichung seines Geburtstages wünsche, möge dies dem Kirchenbüro melden, genügt leider nicht. – Manche „Blüten“, die der Datenschutz so treibt, mögen uns völlig überzogen erscheinen.

In diesem Sinne hat sich z.B. unser früherer Kirchenältester Karl-Heinz Sap sehr enttäuscht geäußert: „So wird ein Stück sozialer Zusammenhalt im Dorf kaputtgemacht!“

Recht hat er – aber dafür tragen nicht wir als Kirchengemeinde die Schuld – was Herrn Sap auch durchaus bewusst ist.

Der Gemeindebrief wird natürlich auch weiterhin in den kirchlichen Gebäuden, den Geschäften sowie an den bekannten öffentlichen Stellen ausliegen, künftig übrigens auch in „Cäci‘s Lädchen“.

Aber wer ihn gern persönlich hätte, soll – im gesamten Gemeindegebiet! – diese Möglichkeit bekommen!

Vorausgesetzt, es gibt auf der anderen Seite genügend Freiwillige, die zur Verteilung bereit sind.

In diesem Sinne freue ich mich auf viele Meldungen – in beide Richtungen!

Jörg Zimmermann

 


Den Verteilabschnitt können Sie sich hier in den Formaten PDF, JPG oder Word.doc herunter laden.

Klicken Sie dazu bitte den jeweiligen Link an:

 

Abschnitt zur Verteilung des Gemeindebriefes als Word-Dokument (.doc)

 

Abschnitt zur Verteilung des Gemeindebriefes als PDF-Datei (.pdf)

 

Abschnitt zur Verteilung des Gemeindebriefes als JPG-Bild-Datei (.jpg)

 


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