Foto: Annette Kellin

Nachruf auf Katrin Simper (15.9.1981-23.6.2020)

 

Völlig unerwartet verstarb am Dienstag, dem 23. Juni 2020 Katrin Simper in Cäciliengroden. Sie wurde nur 38 Jahre alt. Katrin Simper war 2013 mit ihrem Ehemann Manuel und ihrer Tochter Emma in unsere Gemeinde gezogen. Bald engagierte sie sich in der Kinderkirche in Cäci und wurde eine wahre „Säule“ der Arbeit mit den Kindern. 2018 ließ sie sich in den Gemeindekirchenrat wählen.

Katrin war eine energische und zupackende Persönlichkeit. Die frühere Judo-Europameisterin und Oberschullehrerin brachte sich mit großem Engagement in die Gemeindearbeit ein. Sie verstand es, ihre Meinung deutlich zu sagen, hatte aber stets auch ein offenes Ohr für die Anliegen Anderer.

Auch gehörte sie zu den Gastgebern des Chors „Dunyuixola“, der unsere Gemeinde 2018 besuchte. Dieser Chor im fernen Togo trauert nun ebenso wie wir über den großen menschlichen Verlust, den Katrins Tod für uns alle darstellt.

Katrin Simper war ein fest im Glauben an Christus gegründeter Mensch. Wir wünschen insbesondere ihrem Ehemann und ihrer Tochter den Trost des Bibelverses, der im Mittelpunkt der Trauerfeier stand: „Ich werde nicht sterben, sondern leben und des HERRN Werke verkündigen.“ (Psalm 118,17)

„Corona-Zeit“: Eindrücke von Konfirmandinnen und Konfirmanden

Ich habe keine große Angst vor der Krankheit, nur ich hab Angst das meine Verwandten die sehr stark gefährdet sind (Opa, Oma), dieses Virus bekommen und daran sterben. Das bereitet mir große Sorgen. (Christoph Herbrandt)

Große Enttäuschungen sind bei der abgesagten Konfirmation entstanden, man hat sich drauf gefreut, zwei Jahre Konfi-Zeit, zwei wunderbare Konfi-Fahrten, Gottesdienste und vieles mehr liegen hinter uns. Viele hatten vielleicht schon ein Kleid oder einen Anzug besorgt. (Celine Müller)
 

Diese Krankheit macht mir in dem Sinne Angst, dass man 14 Tage keine Symptome hat und trotzdem schon alle um sich herum infizieren kann… Die Gestaltung des Alltags hat sich durch das ständige Zuhausebleiben auch verändert. Ich finde man räumt viel öfter auf :) (Swantje Schmitt)

 

Meine Familie und ich haben das Beste aus der Situation gemacht und nun noch mehr Zeit miteinander verbracht… Es ist normal, dass man sich zwischendurch gegenseitig auf den Keks geht, aber dafür ist man eine Familie…Durch die Situation habe ich gelernt, dass man erst dann weiß was man hat, wenn es einem fehlt, zum Beispiel eine einfache Umarmung der besten Freundin. (Liliana Freivalds)

Ich finde jetzt auch schön, dass man durch die ganzen Lockerungen endlich mal wieder unter Leute kommt und dass ich meiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen kann und jetzt fast jeden Tag in Hooksiel am Wasserskilift bin um dort unter anderem auch mit Freunden Wasserski zu lehren. (Jannes Kusch)

Unser größter Wunsch ist mehr Verstand der Menschen um nicht in Corona Zeiten auf die Straße zu gehen um gegen die Vorlagen zu protestieren, denn so nimmt das Ganze kein Ende. (Antje Backhaus und Laura Schlalos)

Aktuelle Meldungen aus der Gemeinde Sande

Sa, 06.06.2020Blumenspenden für die Altäre


Für die Gottesdienste in unserer Christuskirche und der St.-Magnus Kirche benötigen wir jeden Sonntag frische Blumen. Ein Teil wird aus den Pfarrgärten gewonnen trotzdem sind wir auch dankbar für ...mehr


Sa, 06.06.2020Gottesdienst virtuell

Wir feiern wieder Gottesdienste mit der Gemeinde. Trotzdem werden wir uns auch in der Zukunft digital bei Ihnen melden. Der Virus hat unsere Gesellschaft entschleunigt und uns gezeigt wie sehr wir ...mehr


Do, 31.10.2019“Gedanken im Anschluss an die Gemeindeversammlung vom 26.9.2019 – Jörg Zimmermann

Am 26.9.2019 waren die Reaktionen auf die Mitteilung des GKR-Beschlusses auffällig verhalten, so gut wie gar nicht aggressiv, kaum sichtlich emotional. Die Rückfragen bezogen sich schnell auf die ...mehr


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